EINZAHLUNG: Die in diesem Bereich gewonnene, elektrische Energie wird durch Einspeisung in das Stromnetz vermarktet. Das typische, durchschnittliche
Investitionsvolumen für ein Holzheizwerk zur reinen Wärmeerzeugung beläuft sich erfahrungsgemäß auf rund 5,25 Mio. Euro, für KWK-Kraftwerke in der hier relevanten Anlagengröße liegen die durchschnittlichen Investitionskosten
bei rund 9-9,5 Mio. Euro.
AUSSCHÜTTUNG: Der Anleger erhält prognosegemäß für das jeweilige Jahr laufende Auszahlungen in Höhe von 8,5% p.a., beginnend ab dem Jahr 2013 (für das Jahr 2012), die prognosegemäß auf 10,5% im Jahr 2017 (für das Jahr 2016) ansteigen. Die Regelungen des Partizipationsscheins sehen neben einer laufenden Verzinsung auch eine Überschussbeteiligung vor. Soweit die Fondsgesellschaft zusätzliche Liquiditätszuflüsse aus der Überschussbeteiligung erhält, stehen diese für erhöhte Auszahlungen an die Anleger zur Verfügung.
GEPLANTE LAUFZEIT: Das Fondskonzept sieht eine Beteiligungsdauer des Anlegers bis zum Jahr 2020 vor. Zu diesemdiesem
Zeitpunkt soll plangemäß auf Grundlage
der entsprechenden Vertragsbedingungen die Rückführung des Partizipationsscheinkapitals an die Fondsgesellschaft erfolgen. Die Vertragsbedingungen sehen jedoch zwei jeweils einjährige Verlängerungsmöglichkeiten für die Rückzahlung des Partizipationsscheinkapitals vor, sodass sich die Beteiligungsdauer des Anlegers entsprechend verlängern kann.
FINANZIERUNG: Der Gesamtbetrag der angebotenen Vermögensanlage beträgt 20 Mio. Euro ggf. zuzüglich einer Überzeichnungsreserve
von bis zu 100.000 Euro.
STEUERLICHES ERGEBNIS: Die Fondsgesellschaft ist aus steuerlicher Sicht als sogenannte private Vermögensverwaltung konzipiert. Sie vermittelt den Anlegern im Rahmen der
Vereinnahmung der Erträge aus dem gehaltenen Partizipationsschein
Einkünfte aus Kapitalvermögen, die grundsätzlich der Abgeltungsteuer in Höhe von 25% zuzüglich 5,5% Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer
unterliegen.
INVESTITIONSGEGENSTAND: Partizipationsschein zur Finanzierung einer schwedischen Betreibergruppe, die Holzheizwerke zur CO2-neutralen Produktion von Fernwärme erwerben bzw. bauenund betreiben wird.
FONDSMANAGEMENT: Die Betreibergruppe CO2NE Neutral Energy i Sverige AB ist eine schwedische Gesellschaft, die es sich zum Ziel gesetzt hat, eigene Heiz und Kraftwerke auf Basis nachwachsender Rohstoffe in Schweden zu planen, zu bauen und zu betreiben. Auf Basis langfristiger Verträge werden Kommunen und Unternehmen mit thermischer Energie versorgt werden.
Die PROLiGNIS Energie Consulting GmbH & Co. KG berät und unterstützt die CO2NE Neutral Energy i Sverige AB bei der Auswahl, Umsetzung und Betreuung der vorgesehenen Heizwerkprojekte, insbesondere beim Controlling. PROLiGNIS hat bislang Projekte mit einem Investitionsvolumen von rund 175 Millionen Euro realisiert.
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Die Investition in geschlossene Fonds ist in der Regel transparent und in den Investitionseckdaten nachvollziehbar. So ist bereits vorher überprüfbar ob eine Investition unter den gegebenen Parametern und unter Rendite / Risikoaspekten sinnvoll ist. Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von unterschiedlichen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.
Geschlossene Fonds sind zeitlich begrenzte, unternehmerische Beteiligungen und nehmen (im Gegensatz zu offenen Fonds) nur ein vorher konkret bestimmtes Kapitalvolumen auf, welches für die jeweilige Investition (z.B. in eine Solaranlage) notwendig ist. Sobald dieses Kapital vollständig von unterschiedlichen Investoren und Anlegern eingebracht ist, wird der Fonds "geschlossen". Weitere Beteiligungen an diesem Fonds, bzw. an diesem Unternehmen, sind dann nicht mehr möglich.
Die Investitionsparameter und Objekte werden bereits vor Beginn der Fondslaufzeit in der Regel klar definiert. Auf Grundlage dieser bereits definierten Parameter und Rückschlüssen aus der bisherigen Marktsituation, sowie der zu erwartenden Entwicklung, kann ein vollständiges Beteiligungskonzept entwickelt werden. Aus diesem Konzept gehen die für den Anleger prognostizierten Zahlungsströme und Investitionsparameter hervor.
Die für den Beteiligungsverlauf relevanten Daten, Chancen und Risiken sind für die Anleger in den vollständigen Beteiligungsunterlagen bzw. Verkaufsprospekten zusammengefasst und transparent dargestellt. So ist bereits im Vorfeld erkennbar, welche Beteiligung ggf. besondere Aussicht auf Erfolg bietet. Alle Prospekte der Beteiligungsangebote in Form geschlossener Fonds werden vor der Freigabe zur öffentlichen Beteiligung zudem durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFIN) geprüft.
Geschlossene Fonds bieten, neben einer überprüfbaren Plausibilität und einer transparenten Rendite - Risikostruktur, auch Lösungen für wirtschaftliche und steuerliche Problemstellungen. Neben den unternehmerischen Chancen und Risiken der jeweiligen Beteiligung, welche entsprechend ausführlich in den dazugehörigen Beteiligungsprospekten abgebildet sind, haben alle Geschlossenen Fonds jedoch gemeinsam, dass Investitionen sich nur dann lohnen, wenn die finanzierten Objekte wirtschaftlich sinnvoll sind.
RENDITE
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.